Wickeln & Windelfrei

Mit dem Abhalten anfangen

Mit dem Abhalten anzufangen, kann sich am Anfang erst einmal ungewohnt anfühlen. Oft ist noch nicht klar, welcher Moment gut passt und woran du überhaupt merken kannst, dass dein Baby sich entleeren möchte.

Mit dem Abhalten anzufangen, kann sich am Anfang erst einmal ungewohnt anfühlen. Oft ist noch nicht klar, welcher Moment gut passt und woran du überhaupt merken kannst, dass dein Baby sich entleeren möchte. Genau deshalb muss es nicht sofort groß werden.

Am Anfang geht es noch gar nicht darum, alles richtig zu machen. Es geht eher darum, ein erstes Gefühl dafür zu bekommen, wann dein Baby muss und was sich kurz vorher verändert. Viele Babys zeigen vor dem Ausscheiden kleine Veränderungen.

Manche werden unruhiger. Manche ziehen die Beine an. Manche verändern ihren Blick, ihre Körperspannung oder ihren Gesichtsausdruck.

Diese Zeichen musst du nicht sofort sicher erkennen. Es reicht erstmal, wenn du anfängst, auf diese kleinen Veränderungen zu achten. Deshalb darf auch euer Einstieg klein sein.

Zum Beispiel nach dem Aufwachen, nach dem Trinken oder nach dem Wickeln. Das sind oft gute Momente, um überhaupt erst einmal zu beobachten, ob sich etwas zeigt. Und wenn du das Gefühl hast, jetzt könnte ein passender Moment sein, kannst du dein Baby sanft abhalten und ein leises Geräusch wie „Psss“ dazu machen.

Nicht, weil etwas klappen muss. Sondern damit ihr ein erstes Gefühl dafür bekommt, wie sich das für euch anfühlt. Auch ein wiederkehrender kleiner Ablauf kann helfen.

Der gleiche Moment, die gleiche Haltung, das gleiche Geräusch. So kann nach und nach etwas entstehen, das für dein Baby vertrauter wird. Du musst also nicht mit Technik anfangen.

Du kannst mit Beobachtung anfangen. Mit einem ruhigen Moment. Mit einem ersten Versuch.

Mit dem, was sich für euch machbar anfühlt. So kann aus Unsicherheit Schritt für Schritt mehr Orientierung werden. Nicht auf einmal.

Sondern im Alltag. In eurem Tempo. PapaKlar gibt Orientierung und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Begleitung.

An eine Mama schicken

Solche Antworten jederzeit & für genau deine Situation

In der MamaKlar-App begleitet dich Judith rund um die Uhr – eine ruhige Stimme, die einordnet statt belehrt.

Mehr aus Wickeln & Windelfrei

Stoffwindeln im Alltag mit BabyWindelfrei in Ruhe kennenlernenWindelfrei heißt nicht sofort sauberDie Signale deines Babys beim Ausscheiden

MamaKlar gibt Orientierung und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Begleitung. Bei Sorge um die Gesundheit deines Kindes wende dich an Hebamme, Kinderarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117).

Ein Beitrag von MamaKlar · Klarheit, wenn’s gerade zu viel ist.

Link kopiert