Hund & Baby

Seit das Baby da ist, wirkt unser Hund anders

Seit das Baby da ist, ist euer Hund vielleicht ruhiger geworden, zieht sich mehr zurück oder wirkt irgendwie anders. Das kann erst einmal irritieren. Gleichzeitig heißt es nicht automatisch, dass etwas schiefläuft.

Seit das Baby da ist, ist euer Hund vielleicht ruhiger geworden, zieht sich mehr zurück oder wirkt irgendwie anders. Das kann erst einmal irritieren. Gleichzeitig heißt es nicht automatisch, dass etwas schiefläuft.

Für viele Hunde ist das erst einmal eine Art, mit der Veränderung umzugehen. Mit einem Baby verändert sich für den Hund vieles auf einmal. Neue Regeln.

Andere Abläufe. Mehr Unruhe. Weniger selbstverständliche Aufmerksamkeit.

Auch das muss ein Hund erst verarbeiten. Manche Hunde werden in so einer Phase stiller. Sie ziehen sich zurück, beobachten mehr und nehmen sich eher raus.

Andere zeigen dieselbe Belastung anders. Zum Beispiel durch mehr Unruhe, ständiges Kauen, Zerstören, Juckreiz, Unsauberkeit oder dadurch, dass sie sich auf irgendeine Weise Aufmerksamkeit holen. Das heißt nicht sofort, dass etwas nicht stimmt.

Aber es kann ein Hinweis darauf sein, dass dein Hund gerade viel mitverarbeitet. Gerade in der ersten Zeit nach der Geburt bist du mit deiner Aufmerksamkeit oft sehr beim Baby. Das ist nicht falsch.

Es ist einfach die Realität dieser Phase. Und genau deshalb braucht es oft kein zusätzliches Programm, keine neue To-do-Liste und keine angeordnete Zuwendung. Oft hilft eher etwas Schlichtes: dass der Hund weiter nah bei dir sein darf.

Beim Stillen. Auf dem Sofa. Auf dem Boden.

Beim Ausruhen. Dass er nicht weggeschickt wird, wenn Nähe gerade leise mitlaufen kann. Manchmal reicht es schon, wenn der Hund neben dir liegt und deine Hand kurz durchs Fell geht.

Nicht als zusätzliche Aufgabe. Sondern einfach als stillen Kontakt im Alltag. Auch draußen muss nicht jeder Spaziergang zu einer Aufgabe werden, die noch schnell erfüllt werden muss.

Manchmal ist es stimmiger, kurz runterzufahren, sich zu setzen, den Hund neben sich zu haben und für einen Moment wieder gemeinsam im selben Takt zu sein. Es geht also nicht darum, jetzt alles zusätzlich richtig machen zu müssen. Sondern darum, dass dein Hund trotz Baby weiter spüren darf: Ich gehöre noch dazu.

Du darfst deinem Baby folgen und deinem Hund trotzdem einen stillen Platz nah bei dir lassen. Oft ist genau das schon mehr, als es im ersten Moment wirkt.

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Ein Beitrag von MamaKlar · Klarheit, wenn’s gerade zu viel ist.

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