Umgang mit Ablehnung des Kindes
Dein Kind schreit, stößt dich weg, und in dir zieht sich alles zusammen. Du willst da sein, und trotzdem bist du gerade nicht willkommen. Das tut weh, und es sagt nichts darüber aus, wie wichtig du bist.
In starken Gefühlen kann Ablehnung einfach ein Ausdruck von Überforderung sein. Die Autonomiephase ist das Streben nach Unabhängigkeit. Rückschritte in der Entwicklung sind normal und wichtig.
Die nonverbale Kommunikation von Kindern ist entscheidend für das Verständnis. Kommunikation mit Kindern auf Augenhöhe fördert das Verständnis. Die Bedürfnisse des Kindes beeinflussen die Erziehungsphilosophie der Eltern.
Eltern können zwischen verschiedenen Eingewöhnungsmodellen wählen. Wenn dein Kind dich wegdrückt, ist das oft weniger „gegen dich“ als „für sich“. Du bist nicht zu viel, und du bist nicht falsch, nur weil dein Kind gerade Abstand will.
Manchmal ist das ein kurzer Test: Wer hält Nähe aus, ohne sie festzuhalten. Deine Rolle ist dann Halt geben, nicht Zustimmung erzwingen. Und Halt kann auch heißen: du bleibst ruhig sichtbar, ohne zu drängen.
Der Leitgedanke dabei: Du respektierst die Autonomie, und du bleibst verlässlich erreichbar. Wenn es das nächste Mal kippt und dein Kind dich in der Wut wegstößt, stell dich einen kleinen Schritt zur Seite, bleib im Blickfeld, und sag nur einen Satz wie: „Du bist wütend und willst grad nicht auf meinen Arm; ich bin hier.“<break time="0.8s/> So gibst du Zeit zum Entspannen, ohne dich innerlich zurückzuziehen. Und du baust Vertrauen auf, weil du die Grenze ernst nimmst und trotzdem da bleibst.
Wenn dann wieder Kontakt kommt, kannst du mit deiner Stimme weich bleiben und die Nähe langsam entstehen lassen. Eltern sollten sich mit anderen Eltern austauschen. Du gehst Schritt für Schritt in diese Beziehung hinein, auch durch solche Momente.
PapaKlar gibt Orientierung und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Begleitung.