Schlaf

Wie viele Mittagsschläfchen dein Kleinkind noch braucht

Dein Kind reibt sich die Augen, gähnt herzhaft. Und kaum denkst du, jetzt wäre eigentlich Schlafenszeit, ist es plötzlich wieder ganz wach. Dann taucht schnell die Frage auf, ob es noch zwei Schläfchen braucht, ob eines schon reicht oder ob gerade einfach nichts mehr richtig zusammenpasst.

Dein Kind reibt sich die Augen, gähnt herzhaft. Und kaum denkst du, jetzt wäre eigentlich Schlafenszeit, ist es plötzlich wieder ganz wach. Dann taucht schnell die Frage auf, ob es noch zwei Schläfchen braucht, ob eines schon reicht oder ob gerade einfach nichts mehr richtig zusammenpasst.

Gerade zwischen 13 und 24 Monaten verändert sich tagsüber oft etwas. Was eben noch gut funktioniert hat, wirkt plötzlich unruhig, zu kurz oder einfach nicht mehr stimmig. Viele Kinder wechseln im Lauf des zweiten Lebensjahres von zwei Schläfchen auf eines.

Manche früher, manche später. Und oft passiert das nicht auf einmal. Es kann gut sein, dass an manchen Tagen noch zwei Schläfchen passen und an anderen eines schon besser trägt.

Vielleicht nimmt genau das etwas Druck raus: Es muss sich nicht sofort klar und eindeutig anfühlen. Auch Übergänge dürfen wechselhaft sein. In dieser Zeit kann es helfen, nicht nur auf Uhrzeiten zu schauen, sondern mehr auf die Wachzeiten dazwischen.

Oft zeigt sich darüber klarer, wann dein Kind wirklich wieder bereit für Schlaf ist. Als Orientierung kann tagsüber oft ein Abstand von etwa 4 bis 5 Stunden gut passen, bei älteren Kindern in dieser Phase manchmal auch etwas länger. Nicht als feste Regel.

Sondern eher als sanfter Rahmen, an dem du dich orientieren kannst, wenn gerade vieles in Bewegung ist. In dieser Phase verändert sich oft viel zugleich. Und genau das kann sich auch auf den Tagschlaf auswirken.

An manchen Tagen passt ein zweites Schläfchen noch gut. An anderen wirkt es schon zu viel. Schlaf braucht Müdigkeit und Sicherheit.

Wenn dein Kind beim zweiten Schläfchen protestiert, kann es sein, dass es noch nicht müde genug ist. Oder dass es schon so müde ist, dass das Einschlafen schwerer wird. Beides kann in dieser Übergangszeit dazugehören.

Darum kann es in dieser Phase helfen, den Tag als Ganzes mitzunehmen. Wie dein Kind in den Schlaf findet, wie es danach wirkt und wie sich der Nachmittag und Abend zeigen, gibt oft schon eine gute Orientierung. Schweres Einschlafen mittags, ein unruhiger weiterer Tag, späteres Einschlafen am Abend oder starke Unruhe am Nachmittag oder Abend können darauf hinweisen, dass sich euer Rhythmus gerade verändert.

Wenn du magst, beobachte drei Tage lang etwas genauer, wann dein Kind müde wird. Nicht nur beim Gähnen oder Augenreiben, sondern auch dann, wenn es quengeliger wird, unruhiger wirkt oder schwerer in die Ruhe findet. Schau auch darauf, wie lange es vorher wach war.

Genau daraus entsteht oft ein klareres Gefühl dafür, welcher Abstand zwischen den Schlafphasen gerade gut passt. So kann sich nach und nach zeigen, ob dein Kind im Moment eher noch zwei Schläfchen braucht oder ob ein längerer Mittagsschlaf langsam besser trägt. Nicht als starre Entscheidung.

Sondern als Entwicklung, die sich im Alltag nach und nach sortieren darf. Du musst das nicht perfekt herausfinden. Es reicht, wenn du beginnst, die Muster deines Kindes etwas klarer zu sehen.

Genau daraus entsteht oft der Rhythmus, der gerade zu euch passt.

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Ein Beitrag von MamaKlar · Klarheit, wenn’s gerade zu viel ist.

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