Eine Lieblingsseite beim Baby
Viele Babys haben in den ersten Monaten eine Lieblingsseite. Das ist erst einmal nicht ungewöhnlich. Gerade in diesem Alter können sie ihre Position noch nicht gut selbst verändern, und bleiben deshalb oft in einer Haltung, die sich vertraut anfühlt.
Hilfreich ist oft ein ruhiger Blick darauf, wie frei dein Baby sich insgesamt in beide Richtungen bewegen kann. Im Alltag zeigt sich oft schon, ob der Kopf auch zur anderen Seite findet oder ob eine Richtung gerade deutlich vertrauter ist. Im Alltag kann es helfen, bewusst etwas mehr Abwechslung hineinzubringen.
Regelmäßige Seitenwechsel beim Ablegen, eine andere Bettseite, Spielzeug oder deine Stimme auch einmal von der weniger genutzten Seite: genau solche kleinen Veränderungen bringen neue Reize hinein. Und das kann dein Baby sanft einladen, auch die andere Seite mehr zu nutzen. Manchmal hilft auch ein kurzer Blick auf das Drumherum.
Wie angenehm sich eine Lage anfühlt, ob etwas drückt, Kleidung stört oder dein Baby insgesamt gerade empfindlicher reagiert, kann mit beeinflussen, welche Position sich für dein Baby vertrauter anfühlt. Du musst also nicht sofort in Sorge gehen. Aber du darfst aufmerksam beobachten.
Eine Lieblingsseite kann noch im Rahmen sein. Wenn dein Baby den Kopf aber deutlich lieber nur zu einer Seite dreht, die andere kaum nutzt oder dir eine Abflachung auffällt, ist es sinnvoll, das beim Kinderarzt oder der Kinderärztin anzusprechen. PapaKlar gibt Orientierung und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Begleitung.