Geschwister

Wenn du das Gefühl hast, dein älteres Kind zu vernachlässigen

Du stehst zwischen Kinderzimmer und Babybett, dein größeres Kind zieht an deinem Ärmel. Mama, spielst du mit mir? Gleichzeitig hörst du das Baby quengeln. Nicht bei beiden gleichzeitig sein zu können, kann sich sehr schnell schwer anfühlen.

Du stehst zwischen Kinderzimmer und Babybett, dein größeres Kind zieht an deinem Ärmel. Mama, spielst du mit mir? Gleichzeitig hörst du das Baby quengeln.

Nicht bei beiden gleichzeitig sein zu können, kann sich sehr schnell schwer anfühlen. Dabei taucht oft genau diese Sorge auf: Kommt mein größeres Kind gerade zu kurz? Dieses Gefühl heißt aber nicht automatisch, dass du dein älteres Kind wirklich vernachlässigst.

Es zeigt oft eher, wie sehr du beide im Blick haben willst. Wenn ein Baby dazukommt, verändert sich das ganze Familiensystem. Aufmerksamkeit verteilt sich neu.

Abläufe verschieben sich. Und genau das spürt auch dein größeres Kind. Vielleicht geht es gerade weniger darum, alles gleich verteilen zu können.

Und mehr darum, was für dein größeres Kind im Moment spürbar Verbindung hält. Gerade bei einem größeren Kind unter 3 muss das nicht immer viel Zeit sein. Oft tragen in diesem Alter eher kleine, wiedererkennbare Momente, in denen dein Kind spüren kann, dass es weiter gemeint ist.

Gerade wenn sich mit dem Baby vieles verschiebt, kann für dein größeres Kind wichtig werden, dass trotz allem etwas Verlässliches zwischen euch spürbar bleibt. Vielleicht hilft dir deshalb gerade weniger die Frage, ob du genug gibst. Und mehr die Frage, woran dein größeres Kind heute merken kann, dass es nicht aus deinem Blick gerät.

Nicht perfekt. Nicht groß. Aber verlässlich.

So kann Verbindung auch dann spürbar bleiben, wenn im Alltag gerade wenig Raum ist, für all das, was du dir eigentlich wünschst.

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Ein Beitrag von MamaKlar · Klarheit, wenn’s gerade zu viel ist.

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