Deine Rolle, wenn Stillen, Schlaf und Schreien zusammenkommen
Wenn Stillen, Schlaf und Schreien sich gegenseitig hochschaukeln, kann sich das schnell so anfühlen, als würde alles gleichzeitig kippen. Dann ist oft kaum noch klar, wo du überhaupt anfangen sollst. Das heißt nicht, dass du zu wenig siehst oder zu wenig kannst.
Oft laufen in solchen Momenten einfach mehrere Bedürfnisse durcheinander. Du musst dann nicht sofort die ganze Ursache erkennen. Oft ist schon viel gewonnen, wenn du zuerst dabei hilfst, dass wieder etwas mehr Ruhe und Überblick in die Situation kommen.
Gerade in den ersten Monaten hängt oft mehr zusammen, als es von außen aussieht. Stillen kann nähren, beruhigen und beim Einschlafen helfen, während gleichzeitig Erschöpfung, Reize und viele Anläufe die Situation für alle anstrengender machen können. Vielleicht hilft dir dabei der Gedanke, dass deine Rolle in solchen Momenten nicht kleiner ist, nur weil du nicht stillst.
Sie ist einfach eine andere. Oft liegt sie weniger im Lösen, sondern mehr darin, mit wahrzunehmen, mitzutragen und etwas Ruhe in die Lage zu bringen. Manchmal ist genau das schon die Entlastung, die gerade gebraucht wird, vor allem dann, wenn die Mutter selbst schon sehr erschöpft ist.
So kann Entlastung entstehen, während euer Baby weiter das bekommt, was es gerade braucht. Und für euch als Eltern kann die Situation dadurch wieder etwas übersichtlicher werden. Wenn du merkst, dass euch dieser Kreislauf dauerhaft überrollt, ist es stark, euch Unterstützung zu holen.
Nicht weil ihr versagt, sondern weil es Phasen gibt, in denen ein ruhiger Blick von außen entlastet. PapaKlar gibt Orientierung und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Begleitung.