Stillen & Milch

Obst, Gemüse und Trinken in der Stillzeit

In der Stillzeit arbeitet dein Körper im Hintergrund auf Dauerleistung. Milchbildung, Regeneration und Energieverbrauch laufen täglich mit. Und genau deshalb spielt deine eigene Ernährung eine größere Rolle, als es im Alltag oft wirkt.

In der Stillzeit arbeitet dein Körper im Hintergrund auf Dauerleistung. Milchbildung, Regeneration und Energieverbrauch laufen täglich mit. Und genau deshalb spielt deine eigene Ernährung eine größere Rolle, als es im Alltag oft wirkt.

Obst und Gemüse gelten dabei als Grundlage einer ausgewogenen Ernährung. Und trotzdem fühlt es sich nicht jeden Tag selbstverständlich an, genug davon unterzubringen. Gemeint ist keine Perfektion.

Sondern Vielfalt über den Tag verteilt. Mehrere Portionen Obst und Gemüse täglich gelten als Orientierung – nicht als starre Vorgabe, sondern als Richtung. Insgesamt ungefähr zwei bis drei Handvoll Gemüse und ein bis zwei Portionen Obst.

Warum das sinnvoll ist? Weil Gemüse und Obst Ballaststoffe, Mineralstoffe und viele kleine Pflanzenstoffe liefern, die Verdauung, Regeneration und stabile Energie unterstützen. Neben dem Essen spielt auch Flüssigkeit eine Rolle.

Viele Stillende merken einen deutlich stärkeren Durst. Das ist normal. Wasser nach Durst zu trinken reicht in der Regel aus – kein Zwang, keine besonderen Regeln.

Das muss nicht frisch gekocht sein. Roh, tiefgekühlt oder vorbereitet – die Form ist zweitrangig. Entscheidend ist, dass es im Alltag Platz findet.

Tiefgekühltes Gemüse wird häufig direkt nach der Ernte verarbeitet und enthält zuverlässig Nährstoffe. Es ist keine „schlechtere“ Wahl, sondern eine praktikable. Frisch gekocht ist gut.

Aber nicht die einzige Form von guter Versorgung. Eine Handvoll Rohkost. Eine Portion TK-Gemüse.

Ein Stück Obst nebenbei. So entsteht Schritt für Schritt Vielfalt – nicht aus Druck, sondern aus Machbarkeit.

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