Ruhiges Handling beim Hochnehmen
So ein kleines Baby hochzunehmen, fühlt sich am Anfang oft erst einmal sehr besonders an. Gerade weil du spürst, wie fein dein Baby auf Berührung und Bewegung reagiert. Diese Vorsicht darf da sein.
Sie zeigt, wie aufmerksam du gerade bist. Für viele Babys wirkt es beruhigend, wenn Bewegungen klar, ruhig und wiedererkennbar sind. Vielleicht hilft euch genau das mit der Zeit: dass Bewegungen vertrauter werden und sich immer mehr nach euch anfühlen.
Darin kann viel Ruhe liegen. Oft wirkt ein Hochnehmen für ein Baby stimmiger, wenn der Körper dabei gut gehalten ist und die Bewegung klar geführt wird. Wird ein Baby vor allem unter den Achseln angehoben, kann sich das eher weniger stabil anfühlen, wenn der restliche Körper dabei wenig geführt ist.
Oft wirkt ein Handling ruhiger, bei dem du dein Baby über die Seite aufnimmst und den Rumpf gut stabilisierst. So kann sich die Bewegung klarer und sicherer anfühlen. Auch beim Ablegen kann die Seite hilfreich sein.
Statt dein Baby einfach von oben abzulegen, kannst du es sanft über die Seite führen. Erst die Füße, dann die Beine, dann den Rumpf, dann den Kopf. So entsteht oft ein weicherer Übergang.
Manchen Babys tut es auch gut, wenn eine Bewegung kurz angekündigt wird. Zum Beispiel mit einer ruhigen Hand auf dem Körper oder mit ein paar leisen Worten, bevor du sie hochnimmst. Auch deine Stimme kann dabei schon etwas Vertrautes sein.
Und manchmal wirkt es entspannender, wenn die Beine beim Liegen nicht ganz flach ausgestreckt sind, sondern leicht unterstützt werden. Das kann dem Körper etwas mehr Ruhe geben, weil er nicht so stark in die Streckung kommt. Oft entsteht Sicherheit nicht auf einmal, sondern in genau diesen kleinen, wiederkehrenden Momenten.
Beim Hochnehmen, beim Halten und beim Ablegen.