Stillen & Milch

Sanftes Stillmanagement für Eltern

Du sitzt da, dein Kind ist an dir, und du spürst sofort: Das Gefühl passt nicht ganz. Vielleicht zieht es, vielleicht rutscht der Mund weg, und in dir wird es eng und unruhig. Das ist kein Zeichen, dass mit dir etwas nicht stimmt.

Du sitzt da, dein Kind ist an dir, und du spürst sofort: Das Gefühl passt nicht ganz. Vielleicht zieht es, vielleicht rutscht der Mund weg, und in dir wird es eng und unruhig. Das ist kein Zeichen, dass mit dir etwas nicht stimmt.

Stillen entsteht zwischen euch. Du bringst dich ein, und dein Kind bringt seinen Körper und seine Reflexe mit. Ihr stimmt euch dabei immer wieder neu aufeinander ab.

Manchmal liegt die Herausforderung nicht bei dir, sondern darin, dass die Position gerade nicht gut trägt. Dann hilft oft weniger „richtig“ und mehr „passend für euch – genau jetzt“. Wenn ihr Halt und Ruhe in die Position bringt, findet die Saugbewegung häufig leichter ihren Weg.

Dabei wirkt nicht nur das, was dein Kind tut, sondern auch, wie ruhig oder angespannt du gerade bist. Du kannst wahrnehmen, wie sich euer Kontakt anfühlt und wie ihr aufeinander reagiert. Für diesen Moment nimm dir genau einen Versuch: Beim nächsten Anlegen bringst du euch so nah zueinander, dass dein Kind mit Bauch und Brust bei dir ankommt.

Achte darauf, dass Kopf und Körper deines Kindes ungefähr in eine Richtung zeigen – nicht verdreht. Du darfst dein Kind mit Kissen, Arm oder Hand so abstützen, dass dein Körper loslassen kann und du nicht gegenhalten musst. Dann bleib einen Moment dabei und spür einfach: Wird es ruhiger oder gleichmäßiger?

Und wenn es sich nicht besser anfühlt oder du unsicher wirst, darfst du dir Hilfe holen – für euch beide.

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Ein Beitrag von MamaKlar · Klarheit, wenn’s gerade zu viel ist.

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