Stillen & Milch

Stressbewältigung

„Du hast den Wunsch, beim Abstillen weiterzugehen, und gleichzeitig zeigt dein Körper, dass es gerade viel ist.“ Vielleicht spannt sich dein Nacken, vielleicht wird dir flau im Bauch oder dein Kopf fühlt sich wie blockiert an.

„Du hast den Wunsch, beim Abstillen weiterzugehen, und gleichzeitig zeigt dein Körper, dass es gerade viel ist.“ Vielleicht spannt sich dein Nacken, vielleicht wird dir flau im Bauch oder dein Kopf fühlt sich wie blockiert an. Das ist anstrengend. Und es ergibt Sinn.

Beim Abstillen verändern sich mehrere Dinge gleichzeitig: Nähe, Tagesabläufe, dein Körper, deine Hormone, Erwartungen an dich selbst. Wenn all das zusammenkommt, reagiert der Körper oft mit Stress. Nicht, weil du überfordert bist – sondern weil gerade sehr viel auf einmal verarbeitet werden muss.

Wenn dein Körper auf Alarm schaltet, ist das kein Zeichen, dass du weitermachen solltest „trotzdem“. Es ist ein Hinweis, dass dein System zuerst Entlastung braucht, bevor Entscheidungen wieder gut möglich sind. Deshalb hilft in solchen Momenten oft dieser Gedanke: Erst wieder etwas Ruhe im Körper – dann schauen, wie es weitergeht.

Du musst nicht jetzt klären, wie schnell oder wie konsequent ihr abstillt. Es reicht, dich um den nächsten Moment zu kümmern. Mini-Schritt für genau diesen Moment: Leg eine Hand auf deinen Brustkorb, wenn möglich eine zweite auf den Bauch.

Atme ruhig ein. Atme etwas länger aus, als du eingeatmet hast. Spür dabei bewusst den Kontakt deiner Füße zum Boden.

Sag dir leise: „Ich muss das jetzt nicht entscheiden.“ Mehr braucht es in diesem Moment nicht. Wenn dein Körper sich ein wenig beruhigt hat, kannst du neu prüfen: Passt heute ein kleiner Schritt beim Abstillen? Oder ist es hilfreicher, das Thema für heute ruhen zu lassen?

Beides ist legitim. Abstillen verläuft bei vielen nicht geradlinig, sondern in Phasen. Pausen gehören dazu – nicht als Rückschritt, sondern als Teil des Prozesses.

Du musst nicht die ganze Strecke überblicken. Es reicht, den nächsten tragbaren Schritt zu gehen.

An eine Mama schicken

Solche Antworten jederzeit & für genau deine Situation

In der MamaKlar-App begleitet dich Judith rund um die Uhr – eine ruhige Stimme, die einordnet statt belehrt.

Mehr aus Stillen & Milch

Tandemstillen und MilchmengeWenn ein Baby kommt und das ältere Kind noch stilltWenn ein Baby kommt, muss das ältere Kind nicht automatisch abgestillt werdenWenn das Baby gerade so oft die Flasche möchte

MamaKlar gibt Orientierung und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Begleitung. Bei Sorge um die Gesundheit deines Kindes wende dich an Hebamme, Kinderarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117).

Ein Beitrag von MamaKlar · Klarheit, wenn’s gerade zu viel ist.

Link kopiert