Rund ums Baby

Weinen im Wochenbett ist normal

Dein Hals ist vielleicht eng, und die Augen brennen schon wieder. Du liegst im Wochenbett, und die Tränen kommen in Wellen. Das kann sich anfühlen, als wäre mit dir etwas nicht okay.

Dein Hals ist vielleicht eng, und die Augen brennen schon wieder. Du liegst im Wochenbett, und die Tränen kommen in Wellen. Das kann sich anfühlen, als wäre mit dir etwas nicht okay.

Oft ist es einfach ein Teil von Umstellung. In den ersten Tagen nach der Geburt sortiert sich im Körper richtig viel neu. Hormone wechseln, Schlaf fehlt, und alles ist gleichzeitig nah und neu.

Weinen kann dann wie ein Ventil sein, auch ohne klaren Grund. Und ja, es darf sich trotzdem mies anfühlen. Tränen im Wochenbett sind oft ein Zeichen von Anpassung, nicht von Schwäche.

Du darfst es da sein lassen, ohne dich dafür zu bewerten. Manchmal hilft es, den Moment kleiner zu machen, statt alles zu erklären. Frag dich: Was ist gerade am schwersten, im Körper oder im Kopf?

Und nenn nur das eine, ganz schlicht. Wenn du magst, probier einen Mini-Schritt. Leg eine Hand flach auf dein Brustbein.

Sag dir leise: Ich bin im Wochenbett, das ist viel. Bleib mit der Hand da, bis ein Atemzug von allein etwas tiefer wird. Mehr braucht es für diesen Moment nicht.

Wenn es sich über Tage durchgehend sehr schwer anfühlt, oder du dich kaum handlungsfähig fühlst, dann kann Unterstützung gut tun, zum Beispiel über Hebamme, ärztliche Praxis oder Frühe Hilfen. Du kannst klein anfangen: Hand auf die Brust, ein Satz, ein Atemzug. … MamaKlar, gibt Orientierung und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Begleitung.

An eine Mama schicken

Solche Antworten jederzeit & für genau deine Situation

In der MamaKlar-App begleitet dich Judith rund um die Uhr – eine ruhige Stimme, die einordnet statt belehrt.

Mehr aus Rund ums Baby

Lob und Wertschätzung sind nicht dasselbeRückmeldung, die dein Kind wirklich stärktDer eigene Weg ins SitzenEine Lieblingsseite beim Baby

MamaKlar gibt Orientierung und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Begleitung. Bei Sorge um die Gesundheit deines Kindes wende dich an Hebamme, Kinderarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117).

Ein Beitrag von MamaKlar · Klarheit, wenn’s gerade zu viel ist.

Link kopiert