Stillen & Milch

Wenn das ältere Kind wieder an die Brust möchte

Wenn dein älteres Kind plötzlich wieder gestillt werden möchte, kann das erst einmal überraschend sein. Und vielleicht taucht sofort die Frage auf: Ist das überhaupt okay? Wenn ein älteres Kind in dieser Zeit wieder an die Brust möchte, ist das erst einmal nichts Ungewöhnliches.

Wenn dein älteres Kind plötzlich wieder gestillt werden möchte, kann das erst einmal überraschend sein. Und vielleicht taucht sofort die Frage auf: Ist das überhaupt okay? Wenn ein älteres Kind in dieser Zeit wieder an die Brust möchte, ist das erst einmal nichts Ungewöhnliches.

Gerade wenn ein Baby da ist, kann dieses Interesse wieder auftauchen. Wenn ein älteres Geschwisterkind gestillt wird und gleichzeitig ein Baby in der Familie ist, spricht man von Tandemstillen. Ob das für euch passt, zeigt sich oft nicht an einer festen Antwort von außen.

Sondern eher daran, wie es dir damit geht, ob dein Baby dabei gut im Blick bleiben kann und was sich für eure Familie gut tragen lässt. Vielleicht fühlt sich der Gedanke für dich ganz natürlich an. Vielleicht merkst du aber auch, dass es dich innerlich oder körperlich eher unter Druck setzt.

Beides darf ernst genommen werden. Auch deine eigenen Grenzen haben in dieser Situation ihren Platz. Nicht als Gegensatz zu deinen Kindern.

Sondern als Teil von dem, was für euch insgesamt tragbar sein muss. Vielleicht geht es deshalb gerade weniger darum, ob Tandemstillen grundsätzlich okay ist. Und mehr darum, ob es sich für dich und euch wirklich passend anfühlt.

Wenn du spürst, dass es für euch gut vorstellbar ist, kann es hilfreich sein, für dich einen Rahmen zu finden, mit dem du dich wohlfühlst. Also nicht einfach immer irgendwie, sondern so, dass es für dich überschaubar und stimmig bleibt. Und wenn du merkst, dass du das nicht möchtest, darf auch das da sein.

Dann kann es helfen, deinem älteren Kind liebevoll und klar zu zeigen, was für dich geht und was nicht. So, dass dein Kind spüren kann: Mama bleibt mir zugewandt, auch wenn sie hier eine Grenze setzt. Was auch immer du entscheidest, es darf etwas sein, das du innerlich mittragen kannst.

Etwas, bei dem dein Baby weiter gut versorgt bleibt und das sich für eure Familie insgesamt stimmig anfühlt.

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