Eltern-Team & Alltag

Nach der Kita ankommen

Dein Kind kommt von der Kita nach Hause und explodiert förmlich. Alles, was sich den Tag über angestaut hat, bricht aus ihm heraus. Du stehst da, willst für dein Kind da sein, und spürst, wie deine eigene Ruhe ins Wanken gerät.

Dein Kind kommt von der Kita nach Hause und explodiert förmlich. Alles, was sich den Tag über angestaut hat, bricht aus ihm heraus. Du stehst da, willst für dein Kind da sein, und spürst, wie deine eigene Ruhe ins Wanken gerät.

Das ist kein Zeichen von Schwäche. Und es ist auch kein Zeichen, dass irgendetwas falsch läuft. Kinder zwischen 12 und 24 Monaten verarbeiten in der Kita sehr viel.

Sie orientieren sich ständig neu, passen sich an, halten Eindrücke aus. Neues, Lärm, Abschied, fremde Erwartungen. Diese Anspannung zeigt sich oft erst im sicheren Rahmen.

Zuhause. Bei dir. Nicht aus Trotz.

Sondern weil sie bei dir fühlen, dass sie es dürfen. Das ist kein Aufstand gegen dich. Das ist Vertrauen.

Und manchmal gehört dazu auch ein Rückschritt. Stärkere Reaktionen, mehr Weinen, schwierigere Momente als sonst können in dieser Phase einfach vorkommen. Das bedeutet nicht, dass etwas schiefläuft.

Es bedeutet, dass dein Kind gerade viel verarbeitet. Und du? Du kannst deinem Kind Orientierung geben, wenn du kurz bei dir selbst ankommst.

Nicht perfekt. Nicht unerschütterlich. Nur einen Moment innehalten, bevor du reagierst.

Denn dein Zustand wirkt in diesen Moment hinein und gibt deinem Kind Orientierung. Was deinem Kind beim Übergang helfen kann, ist Verlässlichkeit. Ankommen dürfen.

Ein vertrautes Gesicht. Und kein Druck, sofort funktionieren zu müssen. Wenn du das nächste Mal spürst, wie die Explosion naht, reicht manchmal ein einziger Satz: Heute war viel.

Ich bin hier. Mehr braucht es oft nicht. Deine Präsenz reicht.

PapaKlar gibt Orientierung und ersetzt keine medizinische oder therapeutische Begleitung.

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Ein Beitrag von MamaKlar · Klarheit, wenn’s gerade zu viel ist.

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