Eltern-Team & Alltag

Wenn der Kita-Start innerlich viel bewegt

Wenn der Kita-Start näher rückt, wird bei vielen Eltern spürbar, wie viel dieser Schritt innerlich bewegt. Da ist nicht nur Organisation. Da sind oft auch Gedanken, Erwartungen und Gefühle, die gleichzeitig auftauchen.

Wenn der Kita-Start näher rückt, wird bei vielen Eltern spürbar, wie viel dieser Schritt innerlich bewegt. Da ist nicht nur Organisation. Da sind oft auch Gedanken, Erwartungen und Gefühle, die gleichzeitig auftauchen.

Das ist gut nachvollziehbar. Denn mit dem Kita-Start beginnt nicht einfach nur ein neuer Ablauf. Oft wird in dieser Zeit spürbar, dass es nicht nur um Organisation geht, sondern auch um Gefühle, Erwartungen und das, was dieser Schritt in der Familie auslösen kann.

Vielleicht ist da Erleichterung. Vielleicht Vorfreude. Und manchmal auch Sorge, Wehmut oder dieses Ziehen im Bauch, wenn Abschied und neue Betreuung greifbarer werden.

Gerade diese gemischten Gefühle können zusätzlich verunsichern, weil sie sich nicht immer sofort einordnen lassen. Dabei gehören sie oft genau zu diesem Übergang dazu. Denn der Kita-Start berührt nicht nur den Alltag und die Organisation.

Er berührt oft auch die Vorstellung davon, wie es dem eigenen Kind dort gehen wird, ob es sich sicher und gut begleitet fühlen kann und wie sich dieser neue Schritt für euch als Familie anfühlen wird. Wie sich diese Unsicherheit anfühlt, kann sich zwischen null und drei Jahren allerdings unterschiedlich zeigen. Bei jüngeren Kindern steht oft noch stärker die Frage nach Nähe, Sicherheit und Trennung im Vordergrund.

Mit zunehmendem Alter können zusätzlich Themen wie Abläufe, erste Selbstständigkeit und das Ankommen in einer Gruppe mehr Raum bekommen. Auch Erwartungen spielen dabei eine Rolle. Die Hoffnung auf eine gute Betreuung.

Der Wunsch nach Entlastung im Alltag. Die Sehnsucht, dass dieser Schritt sich stimmig anfühlt. Und manchmal auch die Sorge, dass es schwerer werden könnte als gedacht.

Auch innere Bilder wirken oft mit hinein. Wie eine Eingewöhnung idealerweise laufen sollte. Wie schnell ein Kind sich lösen müsste.

Oder wie sicher man selbst dabei sein sollte. Genau dort entsteht bei vielen Eltern innere Anspannung. Nicht nur durch das, was von außen mit hineinwirkt, sondern auch durch den Wunsch, diesen Schritt gut zu begleiten.

Hilfreich kann dann sein, gemischte Gefühle nicht sofort beruhigen oder verändern zu müssen. Sondern sie auch als Zeichen zu sehen, dass hier gerade etwas Bedeutsames passiert. Du musst nicht erst jede eigene Unsicherheit gelöst haben, um dein Kind gut begleiten zu können.

Oft hilft es schon, wahrzunehmen, was in dir gerade mitschwingt, und dir dafür innerlich oder im Gespräch Unterstützung zu holen. Daraus kann etwas Entlastendes entstehen: Du darfst gleichzeitig hoffen und zweifeln. Dich freuen und traurig sein.

Loslassen wollen und Nähe spüren. Das macht dich nicht widersprüchlich. Es zeigt eher, dass du innerlich mitgehst bei einem Schritt, der für euch Bedeutung hat.

Orientierung entsteht an dieser Stelle oft nicht dadurch, dass alle Gefühle verschwinden. Sondern dadurch, dass klarer wird, was in dir gerade mitschwingt und welche Erwartungen oder Sorgen dabei eine Rolle spielen. So kann nach und nach mehr innere Klarheit entstehen.

Nicht weil plötzlich alles leicht ist. Sondern weil du dich in dem, was gerade da ist, besser einordnen kannst.

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Ein Beitrag von MamaKlar · Klarheit, wenn’s gerade zu viel ist.

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